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Simon

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21.06.2012, 13:44

Sorry wenn ich das so sage, aber das ist alles totaler Quatsch der völlig unbelegt ist -.-


Ja, wir würden dagegen nichts unternehmen, aber den chinesen würde das nicht gefallen. Der Grund, wiso die Firmen ihre Arbeiter so ausbeuten können, ist dass diese Firmen in China und anderen Ländern von der dortiegen Regierung bei dieser Machenschafft unterstützt werden. Die dortiegen Regierungen beführworten diese "versklavung" da sie die Wirtschaftskraft des Lades stärkt. Sie geben diesen Firmen sogar finanzielle Unterstützung damit die damit weiter machen. Ein Beispiel ist z.B. die Finanzierung von Foxconn-Fabriken durch die chinesische Regierung.

Gut das du auf meinen Punkt eingangen bist -.- Es ging darum, dass die Chinesen trotzdem deren Produkte kaufen (sorry wenn ich hier Apple nehme). Apple ist gerade richtig im kommen in China und China wird zu einem riesen Umsatzmarkt. Komisch? Dabei beuten die doch so aus und sogar die ganz großen sind in der Verschwörung mit drinne.
Weil er muss ja Arbeitskräfte einstellen und Co.. Und wenn sojemand sein Vertrag nicht erfüllt, wird er bei dem ersten Überfall auf einen seiner Kunden, das muss nur ein billiger Diebstahl sein, vom Tisch sein.

Und eine Private Person darf sich keine Sicherheitskräfte anstellen?
Was passiert dann bitte mit den Privatpersonen in deinem vorgestellten Staat? Wird dieser wieder verpflichtet sich dem großen Staat anzuschließen?
Und auf den Punkt mit der Scheinfirma, welche ja wie bereits gesagt, in wenigen Minuten heut zu Tage erstellt ist, bist du auch nicht eingegangen.. (Ich versteh auch nicht, wofür man sich überhaupt ne Firma registrieren muss noch? Man zahlt doch keine Steuern etc mehr an den Staat wenn man sich dafür entscheidet.)
EA und Ubisoft scheint den Kunden das zu geben, was sie wollen.

Dann google mal rum, wie viele rumweinen, etc. Wie die Medien völlig übertrieben auf Origin rumgehackt haben und damit alle Spieler aufgestachelt hat.. Und was hat es gebracht? Ich wage zu behaupten: Fast nichts.
Aber das mit den Spielen können wir gerne erstmal außenvor lassen, dass passt doch nicht so gut. Bleiben wir lieber bei dem Oben genannten. (Foxconn und Co.)

Johannes S.

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21.06.2012, 14:27

Ja, mansche machen es und mansche nicht... Die Menschen sind bereit für diese Leistung mit den Konsequenzen zu leben. Wenn das so weiter geht würde EA irgendwann vermutlich auch wieder einen Schritt zurück machen. Aber so wie das jetzt aussieht denke ich ist da nichts besonderes drann oder irgendetwas, was gegen dieses Konzept wiederspricht. Aber ja, lassen wir das mit EA und Ubisoft.

Wiso sollte man ein Unternehmen registrieren? Man muss kein Unternehmen registrieren, ich habe extra gesagt, das man etwas gründen muss, was man heute Unternehmen nennen würde. Es muss nicht registriert werden oder sonstwas. Die private Person währe für die Verträge die er mit seinen Mitarbeitern abschließt selbst verantwortlich. Inclusieve allen Verträgen die seine Mirarbeiter auf grund dieses Vertrages mit anderen abschließen. Eine heutige AG würde dann eine Gruppe von Menschen sein die ein bestimmtes Ziel vervolgt und als Gemeinschaft Verträge ausarbeiten. Entsprechene Verbände die sich auf das Einhalten von Verträgen kümmern würden dabei die Gemeinschaft an sich kontrollieren. Dazu muss die nirgendwo registriert sein. Wenn diese Gemeinschaft seine Verträge nicht einhält würd mit den auch niemand mehr Verträge abschließen und die, die das Verträge kontrolieren würden keinen Verträge mit diesen zustimmen, da das für sie zu teuer und aufwendig wird. Wenn diese selbe Gruppe etwas neues unter einem neuen Namen versucht würde das dieser Vertragsversicherung auffallen, spätestends nachdem das mal jemdanden Gelungen ist, und diese von Anfang an nicht akzeptieren.

Und was meinst du jetzt mit Scheinfirma? Was passieren würde, wenn jemand eine Dienstleistung verkauft der er nicht nachkommt, habe ich schon erleutert.

Also eins steht fest. Chinesische Unternehmen die ihre Arbeiter "ausbeuten" werden vom Staat unterstützt. Auserdem würden einige ohne diese "Ausbeute" garken Geld verdienen und verhungern. Wo der Grund liegt, dass die Arbeiter so billig arbeiten können, bzw. dass die Chinesen in eine so schlechte Lage gekommen sind weiß ich nicht. Es steht fest das die da nicht so schnell raus kommen. Aber auf jeden Fall haben Länder, die bereits näher an diesem Freiheitssystem sind, so wie viele europähische Länder, deutlich weniger Probleme mit solchen Problemen. Nach deiner Aussage würden komplett freie Staaten das selbe Problem haben wie komplett unterdrückte Staaten und usner System besteht aus genau der richtigen Balance.


Dieses System macht uns vieleicht Angst, weil wir es nicht kennen und wir uns nicht vorstellen können, das jemand anderes als unser Staat, der ja praktisch auch nur eine große Organistation mit einem Gewaltmonopol ist, für Sicherheit sorgen kann. Aber das bedeutet nicht, dass das nicht funktioniert. Das Freihert auch zum Aufbau einer neuen Untertrückung führen kann, streite ich nicht ab, aber diese Warscheinlichkeit ist nur am Anfang, wo es noch kaum konkurierende Firmen gibt, wirklich hoch. Unser und alle anderen Staaten sind z.B. die erste Organisation gewesen, die sich um sowas in einer Region gekümmert haben und haben sofort dafür gesorgt, das sie ihr Monopolstllung ihn ihrer Region aufrecht erhalten und niemand anderes den selben Geschäftszweig einschlägt, indem er mit Waffengewalt dagegen vorgeht.

Menschen die in absolutistischen Zeiten lebeten konnten sich auch nicht vorstellen, das freie Menschen für die Ernährung der Bevölkerung sorgen können. Für sich war der Staat der einziege, der das hätte machen können. Andere hätten das nach ihrer Ansicht z.B. nicht zahlen können oder den Menschen währe das Risiko zu hoch gewesen, das dann auf einmal so ein Machtgieriger Typ die Kontrolle bekommt und das Essen nicht raus rückt oder es verdammt teuer macht. Heute wissen wir, das wir noch nie eine so effektieve und billige Nachrungsproduktion hatten. Auch wenn ihr nur Nahrung aus Deutschland kauft.
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Simon

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21.06.2012, 14:30

Sorry, aber das war mein letzter Beitrag. Du bist wieder kein bischen auf meine Kritik eingegangen..


(So am Rande: Eine Scheinfirma ist keine Firma die betrügt, sondern eine Privatperson, die sich eine Firma registriert um die Vorteile von Unternehmern zu genießen)

Johannes S.

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21.06.2012, 14:39

Ja, solche Scheinfirmen währen in dem System ja nicht möglich, weil Unternehmen sogesehen keine Vorteile haben und nicht registriert werden. (Das war ja, wiso ich nicht die Frage verstanden habe. Ich glaube ihr denkt noch zu sehr daran, das es eine "oberste Instanz" gibt, dies ja gerade nicht geben soll)

EDIT: Und ich bin eigendlich der Meinung das ich auf alles eingegangen bin. Aber mir ist es inzwischen auch egal weil ich kein Lust mehr habe mich mit diesem Thema zu bescheftigen. Es ist mühsam weil man nichts wirklich belegen kann, und das System auch nicht "getestet" werden kann. Außerdem sind die meisten sehr an das jetzige System gebunden weil sie nichts anders kennen, von dem die Vorteile aber entgegengesetzt auch nicht belegt werden können. Man kann nur versuchen sich von dem jetziegen System zu lösen und von außerhalb darüber nachzudenken.
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Simon

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21.06.2012, 15:06

Dann zeig ich dir halt nochmal per Quote, welche Aussagen ich meine:
Und eine Private Person darf sich keine Sicherheitskräfte anstellen?

Was passiert dann bitte mit den Privatpersonen in deinem vorgestellten Staat? Wird dieser wieder verpflichtet sich dem großen Staat anzuschließen?

ut das du auf meinen Punkt eingangen bist -.- Es ging darum, dass die Chinesen trotzdem deren Produkte kaufen


Du hast in deiner Antwort aber lediglich das wiederholt, was du bereits davor, davor und nochmal davor gesagt hast.

far

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21.06.2012, 17:49

Mit Rechtschreibfehlern habe ich schon immer Probleme gehabt. Und besonders wenn ich den Text nicht nochmal Gründlich durchlese und überarbeite.
Ok, ich nehme meine Kritik zurück - gibt ja auch Leute mit Lese-Rechtschreib-Schwäche, vielleicht hast du ja sowas. Sorry, hatte ich nicht bedacht.
An der Diskussion wollte ich mich ja nicht mehr beteiligen.
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Johannes S.

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22.06.2012, 21:58

Und eine Private Person darf sich keine Sicherheitskräfte anstellen?

Daruf binn ich eingegangen und natürlich darf die das. Sonst währe das System ja nicht frei. Ganz davon abgesehen gibt es keine "eingetragenen Organisationen", wesshalb es anders auch bedeuten würde, dass niemand solche Sicherheitskräfte einstellen dürfte. Es gibt keine Trennung von Organisationen und Privatpersonen.
Was passiert dann bitte mit den Privatpersonen in deinem vorgestellten Staat? Wird dieser wieder verpflichtet sich dem großen Staat anzuschließen?

Nein, sie wird zu nichts verpflichtet. Sie darf auch einfach kompklett ohne irgendwo beizutreten leben. Sie würde dann aber eben auch auf entsprechende Unterstützungen verzcihten. Wobei es sicherlich auch organisationen geben würde, die in Notfällen auch solchen Leuten helfen. Gibt ja auch heute schon Menschen, die sowas priavat bzw. in einer Hilforganisation machen.
Es ging darum, dass die Chinesen trotzdem deren Produkte kaufen

Darauf bin ich nicht direckt eingegangen. Aber ich habe darauf aufmerksam gemacht das interessanter weiße gerade die Staaten, die ein wenig freies System haben oder zumindest bis vor kurzem hatten, hier ihre Probleme haben. Ganz davon abgesehen ist es Fakt, das China diese Firmen unterstützt und eine Politik für diese "Ausbeutung" durchfüht, um andere Länder aus der konkurenz zu werfen. Zumindest llernt man das sogar im Geografieunterricht.
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22.06.2012, 22:09

Ja das mit China zeigt aber, dass deine Theorie, dass Firmen, die falsches machen boykotiert werden, einfach nicht zutrifft.

Und wenn Privatpersonen nun auch Sicherheitskräfte ala eigene Polizei haben dürfen, wieso sollte diese Polizei dann bitte neutral sein? Natürlich wird die alles so hinbiegen, dass ihr Boss im Recht ist. Wenn die Polizei aber vom Staat bezahlt wird, steht sie auf der Seite des Staates, welcher für die richtige Umsetzung der Gesetze ist. (Bestechung natürlich nicht beachtet)

Und ganz nebenbei: Wer soll in diesem freien Staat Dinge wie Straßen bezahlen?

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23.06.2012, 00:24

Ja das mit China zeigt aber, dass deine Theorie, dass Firmen, die falsches machen boykotiert werden, einfach nicht zutrifft.

Das stimmt nicht ganz. Der Grund wiso die Menschen in China und wir diese Produkte kaufen ist der günstige Preis bei der guten Qualität. Das die Menschen in China so schlecht bezahlt werden liegt an dem Arbeitsmarkt. Der Arbeitsplatz ist ein ganz anders "Produkt" dieser Firmen und hat wenig mit dem iPad oder ähnlichen zutun. Wenn es weniger Arbeiter geben würde oder mehr dieser Arbeiter eine bessere qualifikation hätten, so dass weniger diese Arbeit machen würde, würde die Bezahlung besser aussehen. Wie bereits erwähnt haben wir auch in Deutschland keine Mindestlöhne und trotzdem gibt es bei uns nicht solche Jops.
Und wenn Privatpersonen nun auch Sicherheitskräfte ala eigene Polizei haben dürfen, wieso sollte diese Polizei dann bitte neutral sein?

Weil diese Sicherheitskräfte von anderen Sicherheitskräften respektiert werden müssen. Würden diese Sicherheitskräfte nicht neutral sein und sich mit einem angeblichen Dieb anlegen, würde das Sicherheitspersonal des angeblichen Diebes (ob nun durch eine Organisation oder auch privat) diese Anktion als Angriff und nicht als gerechtfertigte Gegenaktion ansehen. Das würde bedeuten diese privaten Sicherheitskräfte hätten am Ende keine Möglichkeiten ihre unneutralen Entscheidungen auch durchzusetzen. Das hatte ich übrigends auch schon mehrfach versucht zu erklären.
Und ganz nebenbei: Wer soll in diesem freien Staat Dinge wie Straßen bezahlen?

Man merkt dass du dir das Video nicht angeschaut hat, weil da bereits auf fiele deiner Fragen eingegangen wird, auch auf diese. Meinst du echt, dass niemand Straßen bauen würde, wenn der Staat das nicht machen würde? Meinst du eine Organisation währe wirklich lieber unereichbar als dass sie das Geld für eine Straße zahlt? Wenn es um längere Strecken geht wie zwischen verschiedenen Städeten würden sich verschiedene Organisationen bei der finanzierung warscheinlich auch zusammentun. Warscheinlich würden sich auch Organisationen bilden, die für den Bau und die Instanthaltung von Straßen zuständig sind. Dabei würde es dann vermutlich ähnlich wie bei Internetanbietern verschiedene Angebote mit Flatrate oder Nutzungsabhängige Gebüren geben.
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Simon

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23.06.2012, 10:46

Du denkst immer nur an "Organisationen"...
Ein Land besteht aber nicht nur aus Organisationen.
Nehmen wir mein Beispiel: Ich brauche 9km zur Nächsten Stadt und wir haben keine Firma hier bei uns. Meinst du wirklich da würde sich eine Firma melden und sagen: Klar ich bezahle euch die Teure Asphaltstraße? Ich denke eher nicht.. Wir dürfen dann hier über Matschwege fahren...
Meinst du echt, eine Firma würde für unser kleines 10-20 Häuser Dorf einen kompletten neuen Deich bauen? Wie teuer würde wohl Strom und Wasser bei uns sein, wenn die Firma komplett alleine die Masten und Wasserleitungen zu unserem kleinen Dorf legen müsste? Oder gar zu Häuser, die ganz allein in der Wildnis stehen?
Da könnte man noch etliche Dinge auflisten.

Bzgl. den Sicherheitskräfte: Warum sollten die Sicherheitskräfte von anderen respektiert werden? Es geht doch ohne Respekt auch ganz gut, man ist ja schließlich die "Macht" ;)


Führ ich nochmal ein Weiteres Beispiel an: Nehmen wir uns doch mal die ganzen Mafias und Mafiaähnliche Gangs, die es heute schon gibt.
Meinst du die haben Probleme? Ja mit der Polizei, sonst aber mit keinem. Die leben mit nem Haufen Kohle, etc. und genießen ihr Leben.
Was meinst du, wer wird gegen diese Gangs noch angehen, wenn der Staat es nicht mehr tut?
Eine kleine Privatperson? Ich denke mal, die wird sich schwer hüten.

Zitat

Der Grund wiso die Menschen in China und wir diese Produkte kaufen ist der günstige Preis bei der guten Qualität.

Das ist schon wieder so ein Argument, was völlig nicht zu meiner Aussage passt, es bestärkt es sogar noch.
Die Preise sind so nur möglich, weil die Leute unter völlig niveaulosen Bedingungen arbeiten.
Und die Chinesen kaufen es trotzdem -> Es interessiert selbst das eigene Volk nicht, wie schlecht die Leute behandelt werden, obwohl sie es alle wissen.

PS.: Ich habe mir das Video wirklich nicht angeschaut. Ganz einfach aus dem Grund, weil in dem ersten Video schon soviel verwirrendes und völlig zusammenhangsloses erzählt wurde und alles kritisiert wurde, aber sonst nichts.

Johannes S.

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23.06.2012, 12:15

Wie teuer würde wohl Strom und Wasser bei uns sein, wenn die Firma komplett alleine die Masten und Wasserleitungen zu unserem kleinen Dorf legen müsste?

Normalerweise bildet sich ein Dorf nur da, wo bereits eine Straße und andere wichtige Punkte der Infrasturkur existieren. Das war in der Geschichte eigendlich nie anders. Es würde nur anders passieren wenn ein Unternehmer ein neues Dorf plant und die ganzen Häuser baut um sie zu verkaufen. Dieser müsste dann aber auch für Straße und Co. sorgen, da dass sinst niemand kauft. Wenn jemand ein Haus mitten in der Wildniss baut, zahlt der Staat auch heute keine Straße zu diesem Ort. Auserdem müssen die Betriebe wie die Telecom ihre Telefonleitungen jetzt auch schon selber bezahlen. Trotzdem haben wir jetzt einen Internetanschluss bekommen. Sicherlich würden spätere weiterentwicklungen der Infrastruktur nicht so schnell bei schwach besiedelten Orten ankommen. Aber das Problem haben wir jetzt auch trotz der Unterstützung des Staates. Aber ich stelle mir da die Frage inwieweit das wirklich sinnvoll ist. Es kostet unserem Staat sehr viel Geld und wirklich viel hat sich nie geändert. Die Leute können umziehen oder sie bilden "Stiftungen" die solche förderungen durchführen.
Das Beispiel der Telecom zeigt, das solche Aktionen garnicht so unmöglich sind, wenn es Betriebe gibt, die z.B. auf den Aufbau der Starßennetze spezialisiert sind und daraufhin Gebühren von den Menschen erwarten können, dafür dass sie die Straße nutzen. Stiftungen können wie gesagt die Entwicklung beschleunigen.
Führ ich nochmal ein Weiteres Beispiel an: Nehmen wir uns doch mal die ganzen Mafias und Mafiaähnliche Gangs, die es heute schon gibt.
Meinst du die haben Probleme? Ja mit der Polizei, sonst aber mit keinem. Die leben mit nem Haufen Kohle, etc. und genießen ihr Leben.

Ja, aber auch das ist ein Problem das der Staat mehr verursacht als löst. Der Staat und seine Organe sind sehr korupptionsanfällig, wie ich bereits versucht habe zu erklären, was ein Grund ist, wiso die Polizei nicht wirklich gegen die Mafia ankommt. Es DARF aber auch keine andere Organisation imm Staat effektiev gegen diese Mafia emitteln. So kann diese recht gut ohne große Bedenken ihre Geschäfte weiter durchführen. Wiso private Organisationen bei solchen Sachen effektiever währen habe ich schon mehrfach erleutert und auch direckt an dem Beispiel solcher Organisationen.
Das ist schon wieder so ein Argument, was völlig nicht zu meiner Aussage passt, es bestärkt es sogar noch.
Die Preise sind so nur möglich, weil die Leute unter völlig niveaulosen Bedingungen arbeiten.

Die Preise sind nicht nur daurch möglich. Wenn du die Statistiken kennen würdest, wüsstest du, dass die Arbeiter ohne Probleme das doppelte bekommen könnten und wir kaum was merken würden. Das Problem ist, dass im chinesischen Arbeitsmarkt zu viel Angebot und zu wenig Nachfrage herscht. Im letzten Post habe ich das außerversehn vertauscht. Die Arbeitskraft ist das Produkt und die Organisationen sorgen für die Nachfrage. Es gibt also nur 2 Möglichkeiten. Wir erhöhen die Nachfrage, dass heißt noch mehr Organisationen "beuten" die chinesischen Arbeiter aus, oder wir senken das Angebot in dem mehr Menschen eine höhere Qualifikationsstufe errichen. Dieser Arbeitsmarkt hat aber nahezu nichts mit dem iPad in einem anderen Marktgebiet zutun. Der freie Markt sorgt für einen Ausgleich und würd dieser Ausgleich nicht statfinden, würden die Arbeiter in China vieleicht mehr verdienen, aber die meisten die jetztigen Arbeiter währen Arbeitslos und würden garkein Geld mehr bekommen. Ich sehe die Schuld nicht bei den Organisationen die ihre Arbeiter "ausbeuten", sondern bei der Untertrückung durch die viele Menschen in einer sehr niedrige Qualifikationsstufe sind und bei Organisationen, die auf Grund von unseren Truck nicht diese Arbeiter "ausbeuten", was in wirklichkeit einen Anstieg der Löhne in diesen Ländern zur Folge hätte und in keiner Weise schaden würde. Egal welchen Arbeiter man in diesen Ländern fragt, man hört eigendlich immer, dass sie es als Vorteil ansehen, wenn wir Sachen kaufen die aus chinesischer Produktion kommen. Um so mehr wir aus "moralischen Gründen" dies nicht tun, desto mehr schaden wir diesen Arbeitern, da dies für einen weiteren Lohnfall sorgt. Wir dürfen nicht auf die Idee kommen, diese beiden Märkte, die nichts miteinander zutun haben, zu verbinden, das funktioniert nicht.
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Simon

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23.06.2012, 16:54

Auserdem müssen die Betriebe wie die Telecom ihre Telefonleitungen jetzt auch schon selber bezahlen. Trotzdem haben wir jetzt einen Internetanschluss bekommen.

Der Ausbau von DSL und co. wird soweit ich weiß von dem Staat subventioniert ;) Und als wenn sich für jedes kleine Dorf ne Stiftung gründet die auch noch genug Geld auf der Hand hat um so teure Leitungen zu legen.
Wenn jemand ein Haus mitten in der Wildniss baut, zahlt der Staat auch heute keine Straße zu diesem Ort.

Ich kann es gerade zwar nicht belegen, aber soweit ich weiß muss der Bauherr nicht die gesamten Kosten für den Anschluss an die Straße zahlen.
Normalerweise bildet sich ein Dorf nur da, wo bereits eine Straße und andere wichtige Punkte der Infrasturkur existieren.

Die Dörfer existieren aber nun mal schon. Und Wasserleitungen, Stromleitungen, Straßen, Deiche: Alles muss gepflegt werden. Und das kann unmöglich durch irgendwelche Stiftungen getragen werden.
Ja, aber auch das ist ein Problem das der Staat mehr verursacht als löst.

Du meinst also, dass unser Staat so korrupt ist und deswegen es nicht schafft diese Strukturen zu zerschlagen?
Und du denkst, dass es mit Privaten Einrichtungen alles besser wird?
Na das würde ich ja gerne mal sehen.

Mir sist sogar noch ein weiteres Argument eingefallen:
Nehmen wir die Busse und die Anreise zur Schule:
Wenn man im Umkreis von 3km keine Bushaltestelle hat, bekommt man vom Landkreis für die Übergangszeit ein Taxi gestellt und bekommt schnellst möglich eine Bushaltestelle in der Umgebung.
Dies wird vom Staat subventioniert und würde wohl von einem Busunternehmen nie durchgeführt werden. Wieso sollte der für einen läppischen Kunden mehrmals am Tag einen Umweg von mehreren Kilometern fahren, dem Kunden ein Taxi zahlen und eine Bushaltestelle bauen?

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23.06.2012, 21:00

Du meinst also, dass unser Staat so korrupt ist und deswegen es nicht schafft diese Strukturen zu zerschlagen?

Ich meine dass er in einem gewissen maße koruppt ist und dass das mit ein Problem ist. Die Geschichte hat außerdem mehrfach bewiesen das Unternehmen in einer freien Marktwirtschaft besser arbeiten als staatliche bzw. einzelne Organisationen mit Sonderrechten. Vondaher glaube ich, dass Unternehmen die in Konkurenzkampf liegen das besser schaffen als die staatlichen Institutionen. Den Grund in der praxis habe ich schon in mehreren Beiträgen erläutert.
Ich kann es gerade zwar nicht belegen, aber soweit ich weiß muss der Bauherr nicht die gesamten Kosten für den Anschluss an die Straße zahlen.

Kann sein, das weiß ich nicht. Aber der Bauher in diesem System müsste das auch nicht. Es würde warscheinlich eher ein Vertrag, ähnlich einem Handyvertrag entstehen. Ganz davon abgesehen musst du dir mal überlegen, ob du es wirklich gerecht findest, das jemand einfach mal mitten in der Wildniss sein Haus bauen kann und seine Zufahrt, die ja wirklich nur für ihn ist, unter anderem durch uns (also auch dir) gezahlt werden.
Die Dörfer existieren aber nun mal schon. Und Wasserleitungen, Stromleitungen, Straßen, Deiche: Alles muss gepflegt werden. Und das kann unmöglich durch irgendwelche Stiftungen getragen werden.

Da hast du mich falsch verstanden. Diese Netze werden nicht durch Stiftungen gezahlt, ich schrieb nur, dass Stiftungen den Ausbau beschleunigen könnten. Oder die Bewohner im Dorf tun sich zusammen um das ganze zu beschleunigen. Aber die eigendlichen Kosten werden von den Zulieferunternehmen bezahlt. Wenn du die "Trinkwasserrechnung" zahlst, zahlst du auch für die Instanthaltung deiner Leitung. Natürlich müssen Familien in kleinen Dörfern oder ähnlichen möglicherweise mehr zahlen, aber das finde ich auch nicht ungerecht sondern eigendlich sogar gerechter als wenn das nicht der Fall ist.
Wenn man im Umkreis von 3km keine Bushaltestelle hat, bekommt man vom Landkreis für die Übergangszeit ein Taxi gestellt und bekommt schnellst möglich eine Bushaltestelle in der Umgebung.

Als das mit der Bushaltestelle in der Umgebung hat bei uns noch nie funktioniert :D Aber das spielt jetzt keine Rolle. Ja, die Taxis bzw. meist Kleinbusse würden dann selbst zu bezahlen sein. Eine Folge davon, dass man sich dort angesiedelt hat und damit muss man rechnen. An manschen Orten würden sich womöglich die Schulen um diesen Dienst kümmern.

Aber worauf das hinaus läuft: Unser Staat arbeitet an der beseitigung räumlicher Disparitäten. Aber was ich mich da frage ist, ob es wirklich richtig, sich Leben auf den Land von anderen finanzieren zu lassen? Wenn wir in dem freien System nicht auf dem Land leben wollen würden, weil uns das im Verhleich zu dichter besiedelten Regionen zu teuer ist, bedeutet das, dass das Leben auf dem Land mehr kostet als wir dafür zahlen würden und das die Menschen aus anderen Regionen derzeit einen Großteil dieses Lebens von uns (auf dem Land) bezahlen.
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21.08.2012, 20:41

Ich schwanke immernoch regelmäßig in meiner Meinung zu diesem Thema. Allerdings bin ich mir recht sicher, dass unser derzeitiges System wirklich noch weit vom Optimum entfernt ist.

Hier ist mal wieder ein Video und auch Text, wenn es jemand lieber ließt. Es ist wie immer sehr "hard" formuliert und die Punkte aus der Realität sind wie immer bei der Seite übertrieben, aber etwas Warheit steckt da meiner Meinung auch drinne:

http://www.freiwilligfrei.de/archives/3154
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15.09.2012, 18:23

Schulpflicht

Wir hatten hier ja auch einmal das Thema zur Schulbildung. Ich habe noch ein paar alte Atikel von FreiwilligFrei gefunden, wo es darumm geht und wo sich die Textlängen auch in Grenzen halten. Sie zeigen das die Bildung auch ohne die staatlichen Schulen und den Schulzwang umsetzen lässt und das sogar besser und billiger.
Auch ein Inteviw mit Gerald Hüther (Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität in Göttingen) soll das zeigen, wo er damit endet: "Das heißt, da ist auf einmal etwas kaputtgegangen, was möglicherweise die gesamte Karriere und Entwicklung eines Kindes belastet. Und wenn man diese Kosten alle zusammenrechnet, könnte herauskommen, dass es besser wäre, diesen betreffenden Lehrer bei vollen Bezügen nach Hause zu schicken, als ihn noch einen Tag länger diesen Schaden stiften zu lassen."

Also hier die Links:

Erstmal wieder der Bezug zum Grundkonzept, kann man von mir aus auch überspringen.
http://www.freiwilligfrei.info/archives/3063

Das besagte Interview.
http://derstandard.at/1334368981969/Hirn…flichterfueller

Hier wird gezeigt, dass es tatsächlich auch anders funktioniert.
http://www.freiwilligfrei.info/archives/768

Und wer noch Lust hat, kann sich das Folgende ja noch der Vollständigkeitshalber anschauen.
http://www.freiwilligfrei.info/archives/1531

Hier wird nochmal auf ein Bericht aus dem MDR aufmerksam gemacht, wo mehr oder weniger direckt gesagt wurde, das der Sinn der Schulpflicht vor allem die Indoktrination der Kinder in unser System ist. Der Link auf die Mediathek des MDR ist leider nicht mehr gültig, da die Berichte immer nur eine bestimmte Zeit online zur Verfügung gestellt werden.
http://www.freiwilligfrei.info/archives/1173
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16.09.2012, 16:39

Du hast schon Recht, dass Schule wie sie im Moment existiert in vielerlei Hinsicht völliger Schrott ist. Ich stimme dir vollkommen zu. Und Hüther ist wirklich gut, was er sagt hat Hand und Fuß, würde ich alles so unterschreiben.
Aber allein die Schulen zu privatisieren ist glaube ich nicht die Lösung. Eine Veränderung des Schulsystems lässt sich nicht einfach mal eben durch Privatisierung erreichen. Hüthers Interview ist natürlich schulkritisch (zurecht), aber kein Argument für ein privatisiertes Bildungssystem.
Im ZDF kam vor einigen Tagen auch eine Sendung mit Gerald Hüther, falls es dich interessiert, sieh sie dir doch mal an. Hat mir sehr gut gefallen: http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/…cht-Lernen-dumm?
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16.09.2012, 22:46

Habs mir leider nur zur hälfte angeschaut, danach hatte ich auf einmal Probleme mit meinem Internet und musste alle 3 Sekunden erstmal wieder eine weile warten, bis es weiter ging. Werde es gleich nochmal versuchen. Aber nun erstmal zu Thema:

Das Problem ist ja, dass die Menschen und Kinder nur lernen, wenn sie lernen wollen. Das bedeutet für mich in der letzten Konsequenz, dass man die Kinder auch nicht zur Schule schicken darf, wenn sie das nicht wollen. Sie dürfen auch nicht darauf angehalten werden, irgendetwas zu lernen, wenn sie das nicht wollen.
Daraus schließe ich den Schluss, dass es keine Schulpflicht geben sollte. Für mich währe das ein wichtiger Schritt. Es müsste Organisationen geben, wo die Kinder freiwillig hingehen können um bestimmte Sachen zu lernen. Dabei können die Kinder selbst entscheiden wann sie zu welcher dieser Einrichtungen gehen. Diese Einrichtungen können auch auf bestimmte Themangebite spezialisiert sein oder es können sich auch mehrere verschiedenen Organisationen mit verschiedenen Theman in Centren zusammenschließen. Das währe vergleichbar mit Einkaufszentren.
Meiner Meinung nach würde ein Wegfallen der Schulpflicht auf einem freien Markt (also ohne staatliche Schulen) auf langer Sichet zu einem solchen System führen. Es würde garantiert Menschen geben, die sowas auf als Konzept haben da es ein sehr einfaches Konzept ist, welches durch die Freiheit, jederzeit andere Fachgebiete aufsuchen zu können auch sehr gut punkten kann und den Kindern vermutlich auch viel freude bereiten wird. Ob es aber wirklich zu so einem Bildungssystem kommt, ist reine spekulation von mir, aber es wird ein System sein, dass gut funktioniert. Ein wichtiger Bestantteil der sich ziemlich sicher endern würde, währe warscheinlich, dass die Enrichtungen ganz einfach gewechselt werden könnten. Da diese Einrichtungen sowiso keinen festen Lehrplan mehr haben und da die Kinder nicht einen Monat warten wollen, wenn sie sich gerade für ein bestimmtes Tehma intressieren, würden die Einrichtungen warscheinlich sehr einfache Einschreibungen erlauben, die innerhalb eines oder 2 Tage abgeschlossen werden.

Wenn man das Schulsystem privatisiert und dem freien Markt überlässt, wird es automatisch Menschen geben, die eine Gute Lösung finden und die den Kindern gut gefällt. Dadurch werden auch die Eltern dieses System favorisieren und es wird an beliebtheit gewinnen. Dann werden viele andere Organisationen das System übernehmen und so wird es sich verbreiten. Privatisierung für einen freinen Markt bedeutet nicht, anderen Menschen die kontrolle über den Verlauf zu geben sondern ALLE Regulierungen in diesem System zu beenden. Natürlich könnten auch staatliche Schulen einen guten Weg finden, aber das wird deutlich länger dauern und ist auch allgemein deutlich unwarscheinlicher, alls dass es ein freier Markt schafft.

Eine Sache die mir aber an der Sendung im ZDF gefallen hat, waren die Aussagen bzw. Fragen des Moderators. Hüthers aussagen stimmen und so, aber es waren eigedlich alles Sachen die ich und ich denke auch jeder andere sowiso schon weiß. Er denkt aber nicht wirklich weiter. Er scheint mir wie viele im System "gefangen" zu sein und lediglich darüber nachzudenken, wie man die Einrichtung im System ändern muss, aber nicht, ob man das System an sich nicht vieleicht ändern sollte und wiso es sicht nicht längst automatisch angepasst hat. Der Moderator hat z.T. weiter gedacht und die Schule mit den Schulen im Socialismus verglichen. Eigendlich eine absolut logische Schlussfolgerung aus den Thesen von Hüthers, die er selbst aber wieder abgeblockt hat, ohne darauf einzugehen, da er damit anscheind seine Probleme hatte. Auch hat mir die Aussage vom Moderator gefallen, dass viele aus den oberen gebildeten Schichten warscheinlich auch eine gewisse Angst davor haben, dass so viele Menschen auch die Changse bekommen, eine gute Bildung zu erhalten und die Kontrolle über die untern Schichten verlieren. Und dass das warscheinlich auch ein wichtiger Punkt ist, wiso das heutige System warscheinlich schon so lange bestand hat obwohl es so schlecht funktioniert.

Als Abschluss noch ein Link zu stern.de und eine Bemerkung:
http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-ka…eit-510485.html
Hier wird gesagt, dass die Chancengleichheit immer weiter abnimmt. Sollte man dann nicht auf die Idee kommen, zurück zu gehen und das ganze System und alle Gesätzlichen Änderungen wieder rückgängig zu machen, mit den man die Chancengleichheit erreichen wollte? Aber nein, wir versuchen natürlich genauso weiter zu machen. Ich glaube das System, wie wir es haben, hilft uns nicht, es schadet uns. Es mark sich auf den ersten Blick vieleicht schön anhören zentral dafür zu sorgen, dass alle ihre Bildung erhalten. Aber zentral (erzwungen) funktioniert es einfach nicht. Im Geschichtsunterricht lernte ich sogar, dass zur Zeit der Industrialisierung die Schicht kaum noch eine Rolle für die Zukunft des Kindes gespielt hat und sich also eine gewisse Changsengleichheit gebildet hat. Das sogar ganz frei ohne jegliche Form von geregelten Bildungssystem. Aber es scheint niemand zu merken, dass wir sie nicht weiter entwickeln haben lassen, sonder sie wieder vernichtet haben.
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Johannes S.

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12.10.2012, 00:17

Die „bösen Monopole" des freien Marktes

Hier nochmal ein Video zu den Monopolen auf dem Markt. Es werden euch warscheinlich wieder ein paar mehr belege fehelen und es ist leider auch nicht auf Deutschland (sprich Benzienpreise und Co.) zugeschnitten, da es sich um eine Übersetzung aus den USA handlet, aber vieleicht interessiert es euch ja trotzdem.
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12.10.2012, 10:57

Lasst uns doch eine Partei gründen und freie Inhalte im Netz und außerdem kostenlosen Nahverkehr fordern. Wenn uns dann langweilig ist, können wir ein bisschen meckern, wie unglaublich unfair das Leben ist und dass man alles so einfach besser machen könnte, solang wir nicht handeln müssen geht das ja ganz easy. Oh moment, gibts da nicht schon was?

Natürlich ist das derzeitige System weit vom Optimum. Aber es ist doch tatsächlich das Beste, was wir momentan haben. Und das wird es auch so lange bleiben, wie Lobbyismus und Geldgier regiert. Und das lässt sich nicht einfach so umkrempeln, wie es der ein oder andere Dilletant vielleicht mal behauptet hat. Wenn du irgendwann mal vor der Entscheidung stehst, 10 Millionen zu bekommen, wenn du ein Gesetz verabschiedest, von dem du weisst, dass es den Bürgern nur schaden wird, wirst du dir das - auch wenn du jetzt was anderes behaupten wirst und bestimmt auch davon überzeugt bist - nochmal ganz genau überlegen. Geld und Macht sind eben verlockender als eine freie Welt für alle. Das selbe Spiel werden wir auch woanders haben und bei Anarachie, Diktaktur und Monarchie ist mir die Demokratie als Alternative doch noch am Liebsten. Machtgeile gibts sowieso bei jeder Form, das hat die Geschichte ja gezeigt (und die Zukunft wird nichts anderes belegen können).

Johannes S.

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12.10.2012, 18:43

Du hast da Problem erfasst und dieses Problem wird es im Staat immer geben, solange sich die Menschen nicht Grundlegend ändern. Das hast du ebenso richtig erfsst. Trozdem ist es wichtig über Misstände aufzuklären um Verbesserungen zu erreichen.
Allerdings scheinst du gedanklich die Diktatur, Monarchie und Anarchie auf eine ähnliche Stufe zu stellen, dabei ist die "Anarchie" (wobei ich diesen Begriff nicht so mag) das genaue Gegenteil der Diktatur und der Monarchie während die Demokratie irgendwo dazuwichen Liegt. Um so weiter wir in die Richtung der "Anarchie" kommen, um so weniger Macht bekommen die Lobbyisten und Geldgierigen. Das Video soll das zeigen.

Und du hast auch recht, dass man die Welt nicht so einfach verändern kann. Gerade in diesem Bereich ist meine Meinung nach der wichtigste Punkt die Aufklärung. Der Staat hat seine Macht nur, da ein großteil der Menschen die "moralische Verpflichtung" verspürt, auf das zu hören was der Staat verlangt, sei es auch noch so gegen die eigene Meinung und das eigene Werteempfinden. Es ist bei den meisten auch die wichtigste moralische Regel und hat fast immer eine höhere priorität als jede andere dieser Regeln. Erst wenn die Umstände so schrecklich werden, dass wir kaum noch Leben können, oder es den Menschen Bewusst wird, dass der Staat nicht das Sonderrecht hat, alle anderen Menschen in dieser Region zu bestimmen, werden die Menschen das Gefühl dieser "moralische Verpflichtung" ablegen. Die Entwicklung in eine freiere Welt (bis jetzt Demokratie) verlief vom Prinzieb fast immer so wie gerade beschrieben.
Wenn ein Großteil der Menschen das Konzept verstanden hat und sie nicht mehr dem freien Markt die Schuld an den hohen Medikamentenkosten in Amerika geben sondern erkennen, dass der eigendliche Schuldige der Staat ist, der keinen freien Markt zulässt, verliert der Staat automatisch seine Macht. Solange bis die Menschen schlicht nicht mehr auf ihn hören. Sicher ist das ein langer Weg aber deswegen darf man es nicht einfach sein lassen.

Selbst wenn man nicht der überzeugung ist, dass die Welt komplett ohne "übermenschliche Regulierungen" von einem staatsähnlichen System auskommt, hilft die Aufklärung dabei, dass der Staat nicht jede kleinigkeit versucht zu kontroliert.

Man kann diese Theorie über ein besseres staatsfreies Leben warscheinlich nicht beweisen, aber man kann auch nicht belegen, dass das Leben schlechter werden würde. Ich finde die grundlegende einfache Logik sehr einleuchtend und nach und nach fallen mir immer häufiger Wiedersprüche in unserem System auf. Nach meiner Erfaung sind die einfachsten und sich selbst regulierenden Lösungen die bessten und das einzige was der Staat macht, ist diesen automatischen Ausgleich durcheinander zu bringen weil der Weg, der sich von selbst einpendeln würde angeblich ein schlechter Weg sei und die Staatsvertreter angeblich wissen, wie man diesen Ausgleich verfälschen sollte, das man einen guten Weg erhält. Wie häufig sie damit am Ende das gegenteil und noch andere Nachteile bewirken, ist ja z.T. bekannt: Medikamentenkosten, Währmedämmung (http://www.welt.de/finanzen/immobilien/a…he-treiben.html), Glühlampenverbot, ...
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