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meschi

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10.12.2012, 09:02

video über wirtschaft (Abschaffung von Zinsen)

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meschi

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10.12.2012, 13:51

Dieses Video finde ich auch noch gut

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Johannes S.

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22.12.2012, 17:28

So, ich kam nun endlich mal dazu das erste Video zu sehen. Ich werde mir später auch nochmal das andere ansehen, wenn ich mal dazu komme :D

Zum ersten Video:
In den meisten Punkten stimme ich mit ihm überein. Auch dabei, dass es weder einen richtigen Kommunismus noch einen richtigen Kapitalismus gab. Allerdings kamen wir meiner Meinung nach dem Kapitalismus schon näher als dem Kommunismus, zumindest so wie ich ihn verstehen. Meiner Meinung nach könnten auch beide Systeme wunderbar funktionierehn solange man sie nicht zentral plant und auch niemanden Aufzwingt. Mein Verständis vom eigendlichen Kommunismus basiert genauso auf Freiwilligkeit wie der Kapitalismus, wurde nur eben nie ansatzweise verwirklicht. Die fehlende Freiwilligkeit hat meiner Meinung nach auch zum Zusammenbruch des bekannten Kommunismus geführt. Damit sich die beiden Gesellschafts-Formen in der Organisation gut entwickeln können benötigen sie freiwillig handelde Aktöre. Die beiden Begriffe stehen lediglich für eine andere Art des Umgangs mit Tauschvorgängen. Es sind meiner Meinung nach die selben Grundgedanken nur mit unterschiedlichen Vorstellungen der Entwicklung. Allerdings habe ich über den Ideen des Kommunismus nur Randinformationen so das ich dazu eigendlich nicht viel sagen kann und diese Vergleiche z.T. nur Spekulationen sind.

Ich finde es allerdings schade, dass er viele Randbehauptungen aufstellt die er aber nicht belegt. Ich stimme bei deisen Behauptungen auch meist mit ihm überein aber ich finde es halt schade für Leute die anderer Meinung sind, dass diese nicht erläutert wurden. Ich glaube er hat auch die Begriffe Markt und Wirtschaft etwas miteinander vermischt. Zumindest glaube ich nicht dass die meisten Menschen unter Wirtschaft lediglich das Tauschen, also das selbe wie unter dem Begriff Markt, verstehen aber das war im weiteren Kontext eigendlich auch egal.

Mein eigendliches Problem ist, dass ich nicht weiß, wo ich ihn einordnen soll, da er aus meiner Sicht ein paar wichtige Details weggelassen hat. Ich weiß jetzt nicht ob er nur nicht dran gedacht hat das zu Erwähnen bzw. es schlecht Dargestellt hat oder ob er da wirklich dieser Ansicht ist:
Er sagte inhaltlich irgendwo in der 18. Minute das privat Kontrolle schlecht und staatliche Kontrolle besser ist. Er grenzt zwar gut zwichen Unternehmern und Konzernen ab und nennt die Konzerne als die eigendlichen "Privaten" die er meinte, nennt aber nicht den wesentlichen Unterschied: Nähmlich dass die Konzerne erst über den Staat ihre Macht und ihre Einnahmen sichern während der Staat gleichzeitig von diesen Profitiert. Es ist ein Spiel in dem sowohl die Politiker als auch die Konzerne gewinnen und das zu Lasten des Volkes. Unter wirklicher privatisierung verstehe ich, dass man dem Staat die Rechte, über diesen Wirtschaftsbereich zu bestimmen, entzeiht. Die Konzerne leben aber gerade davon, dass das eben nicht getan wird. Man gibt zwar privaten Organisationen (Konzernen) das Recht diesen Wirtschaftszweig zu bedienen aber lässt gleichzeitig noch die eigendliche Macht beim Staat, das der jegliche Konkurenz blockieren oder zumindest behindern kann. Im Endeffekt handlen die Konzerne im staatlichen Auftrag da das eigendliche Recht zur Kontrolle immernoch beim Staat liegt. Die eigendliche Gegenoption ist die richtige Privatisierung, die er aber duch die Benutzung des "Privat"-Begriffes schon in ein schlechtes Licht rückt ohne auf diese einzugehen. Das heißt er kritisiert immer die Abgabe von besonderen Rechten an Konzerne und nutzt die Begrifflichkeiten aber so, dass er damit auch die eigendliche Privatisierung schlecht macht die aber inhaltlich etwas ganz anderes ist.
Ich kann wie gesagt nicht sagen ob das nur schlecht formuliert war oder ob das wirklich so gemeint war. Das Problem ist hier nähmliche wieder der Staat, bzw. das der Staat das Recht über desen Wirtschaftszweig hat.
Da er sich auch mal für das Bedigungslose Grundeinkommen ausgesprochen hat, würde ich ihn aber eher so einordnen, das er tatsächlich auch so meint, da diese Meinungen denke ich oft Zusammenfallen, aber das kann natürlich auch ganz anders sein.

Ab irgendwo in der nähe von Minute 30 kritisiert er auch die Kreditschaffung wobei diese ebenso erst duch die staaliche legalisierung die dieser Form möglich ist. In den frei entstanden Privatrecht war dies einfach nur Betrug. Auch hier sind nicht die privaten Konzerne das Problem sondern wieder der Staat dessen Mitglieder diese Macht haben sowas zu legalisieren ohne irgendwelche Konsequenzen tragen zu müssen.

Ich hoffe ich habe alles gut Verständlich geschrieben weil ich leider nicht immer alls so geschickt formuliere damit das auch so rüber kommt wie ich es meine :D
Signatur ?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Johannes S.« (22.12.2012, 17:39)


Johannes S.

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30.12.2012, 13:12

Zum zweiten Video
Erstmal zum Beginn: In der 5. Minute meinte er, dass er glaubt, dass die Politiker ihr besstes geben und es nur nicht besser wissen. Ich denke nicht wirklich, dass die Politiker nach ihrem bessten Wissen handeln. Sicher ist deren Ziel nicht uns zu schaden aber ich stimme eher der Aussage zu, "die Politiker sind so damit beschäftigt sich auf dem Sattel zu halten, dass sie sich nicht darum kümmern können wohin sie reiten." Die eigendlichen Leute, die die Richtung angeben sind Lobbyisten (bzw. Freunde der Politiker) und die großen Medien bzw. deren Führungspersonen.
Überlegt euch dochmal was so Politiker machen und ob wirklich Aufrichtige Menschen überhaupt in diesen Beruf passen. Aufrichtige Menschenfreunde passen in diese Positionen einfach nicht rein und werden warscheinlich sehr schnell mit Depressionen zu kämpfen haben wenn sie sich diesen Beruf doch antun.

Nun aber zum eigendlichen Inhalt: Er hat, finde ich, schöne Ansätze aber im Endeffekt scheinen seine Argumentierte nicht wirllich tiefgründig zu sein. Man muss bereits seiner Meinung verstehen um seine Aussagen nachvollziehen zu können. Er hat für mich keine Aussage belegt, er hat immer nur Feststellungen getroffen die er mit irgendwelchen Behauptung belegte, bei denen ich immer keine Ahnung hatte woher die kamen. Auch redet er immer davon, dass es doch so viele Beispiele gibt doch er hat glaube ich während der ganzen Stunde nur ein Beispiel genannt. Ich bin mir nicht ganz sicher da ich mir das gestern angeschaut hatte aber ich hätte auf jeden Fall gerne mal ein paar Beispiele gehört damit ich die Grundlagen seiner Behauptungen vieleicht verstehen könnte.

Zu machen Punkten kann ich aber trotzdem was sagen: Die Idee das der Staat seine Anlagen auch verpachten könnte anstat sie zu privatisieren, stimme ich durchaus zu. Zumindest wenn die Alternative eine einfache Privatisierung bzw. das "Verschenken" der Anlagen an bestimmte Personen ist, ist das denke ich wirklich besser. Allerdings habe ich auch nichts gegen das Verkaufen. Nach meiner Erfahrung ist der Staat nur geringfügig besser als irgend ein anderes Monopol weil auch der Staat genau wie jedes andere Monopol kein Interessa daran hat, gute Arbeit zu leisten. Die mit der privatisierung einhergehende Aufgabe des Rechtsanspuches, der einzige mit diesem Angebot zu sein und finanzielle Unterstützung vom Staat zu bekommen, ist ein sehr wichtiger Punkt, da er Konkurenten den Weg eröffnet. Noch besser ist es aber wie gesagt wenn man nicht einem Unternehmen alles gibt sondern die Anlagen verkauft ohne dabei igrend welche Konzerne oder bestimmte Personen zu bevorzugen damit sie möglichst auch mehrere Interessenten an dem Kauf beteiligen können.

In der 35. Minute meint er, dass der Euro an sich eine gute Idee ist, da er die Länder zusammen hält. Derzeit macht der Euro eher genau das Gegenteil. Was die Länder zusammenhält ist die Aufhebung von Grenzen oder zumindest deren Kontrollen und dieAbschaffung von irgendwelchen politischen Eingriffe in die Entwicklung der Beziehungen zwichen den Ländern. Sicher mag auch eine einheitliche Währung die Länder zusammenbringen aber noch viel besser währe es, die einzelnen Menschen selbst entscheiden zu lassen was sie für Währungen nutzen wollen und das Währungsmonopol aufzugaben. Dann würden sich nicht alle angleichen sondern dann würden die Menschen tolleranz entwickeln.

Irgendwo am Ende spricht er für das "Fließende Geld" aus und nennt die Vorzüge darin, dass die Menschen eher investieren als ein Teil ihres Geldes abzugeben. Ich verstehe da allerdings nicht wirklich den Unterschied zu heute, nur das wir das Geld heute nicht abgeben sondern man durch Invlation bzw. Gelddruckerei einfach den Wert des Geldes immer weiter singt. Die staatlichen Medien versuchen oder versuchten diese Invlation übrigends genau mit den selben Argumenten zu rechtfertigen. Diese beiden Methoden sind im Endeeffekt genau das selbe.
Es gibt natürlich einen Unterschied, nähmlich einen psychologischen, da man bei der Endwertung des Geldes nicht so deutlich merkt das man die ganze Zeit Geld verliert aber es macht deutlich das wir selbst mit diesem fließenden Geld noch genau so hohe Steuern bräuchten wie heute da der Staat diese Einnahmequelle ja bereits besitzt und er sie heute auch braucht.

Was ich aber wirllich nicht verstehe ist seine Argumentation zum Zins. Also erstmal stimmt seine Aussage mit der "unendlichen" Vermehrung des Gelds nicht, da es nur ein bestimmte Menge an Geld gibt. Um so mehr von diesem Geld gespart wird desto geringer wird dieser Zins da es ein riesen Kreditvergabeangebit gibt und nur wenig Nachfrage,weshalb es da zu einem Ausgleich kommt. In unserem heutigen Geldsystem mit der Teilreserve und Co. entsthet allerdings wirklich noch eine menge Giralgeld und es kommt zu eine Aufplähung des Geldsystems aber das ist grundsetzlich nicht das Problem von Zinsen oder Zinseszinsen.
Der 2. Punkt ist seine Lösung des Problems. Er meint also das diese Zinsen zu einem Problem führen also schafft er diese nicht ab sondern sagt, alles was durch die Zinsen verdient wird bekommt der Staat. O.o Im Endeffekt existiert das selbe Problem dann immeroch das Geld bekommt nur jemand anderes. Eine sehr elegante Lösung...

__
Ich habe den Text hier unter Zeitdruck geschrieben daher kann es durchaus zu unverständlichen Stellen gekommen sein. Wenn ihr was nicht versteht oder ich irgendwo wesendliche Sachen vergessen habe könnt ihr mich ja fragen. Ich hoffe ich habe sonst alles gut dargestellt und keine größere inhaltliche oder gramatikalische Fehler gemacht.
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meschi

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31.12.2012, 04:09

Naja, also das mit dem zins ist halt so, dass durch zinsen geld ohne leistung quasi aus dem "nichts" entsteht. Zinsen erschaffen geld aus dem nichts (und zwar in exponentieller geschwindigkeit)

Das mit dem fließenden geld ist so, dass man für das besitzen von geld steuern zahlen muss. Das sorgt dafür, dass man sein geld möglichst nicht behalten soll, sondern es ausgeben oder verleihen, da man dadurch eben kein geld verliert, also gewissermaßen profitiert.

Das ist auf jeden fall die Aussage in dem Video.

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Johannes S.

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31.12.2012, 14:04

Ja, das ist genau die Begründung, mit der man die Inflation rechtfertigt :D
Und die Zinsen werden ja wie gesagt auch nicht abgeschafft sondern nur an jemand anden ausgezahlt. Ganz davon abgesehen habe ich ja oben erklärt, inwieweit diese exponentielle Wachstum seine Grenzen hat. Und außerdem ist es doch logish, dass du Geld dafür bekommst, wenn du es jemand anderen zur Verfügung stellst. Es ist doch eine ganz normale Bezahlung für deinen Dienst und wenn du mehr Geld zur Verfügung stellst oder die selbe Menge Geld mehreren zur Verfügung stellst bekommst du logicherweiße auch mehr Geld für dieses Dienst.

Ich habe auch mal gesucht und ich kann bei bessten Willen keine Zeit finden wo auch nur 100 Jahre kein Krieg in Europa herrschte.

Und selbst wenn seine 300 Jahre Frieden existieren würden, verstehe ich die Verbindung zwichen diesem fließenden Geldsystem und dem Frieden als sehr weit hergeholt. Sicher ist unser Geldsystem auch meiner Meinung grotten schlecht und im Verhältnis war das vieleicht besser aber ich denke eine freie Währung (sei es nun Gold oder sein es BitCoins :D) als die besste.
Signatur ?

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